Wir waren beim Tierarzt

Kurz vor meiner Läufigkeit wog ich genau 4 kg und nun nur noch 3,1 kg. Während und auch nach der Läufigkeit ist mein Appetit hormonell bedingt ausgebremst, so weit, so gut. Doch in letzter Zeit verschmähte ich auch immer wieder meine Lieblingsleckerlis und beim spazieren gehen habe ich Frauchen oft zu verstehen gegeben…ich will nach Hause. Das hat aber nichts mit der Wärme draußen zu tun. Gestern also fuhr ein netter Nachbar mit uns zum Tierarzt. Blutabnahme mit Schnelltest, Zahnsteinentfernung unter Kurznarkose, Antibiotika- und Schmerzmittelspritze erhalten und es stellten sich auch wieder mal erhöhte Leberwerte raus. Gestern Abend habe ich mein Nassfutter weggeschlabbert und heute früh war ich beim Gassigehen flotter unterwegs. Die kleinen Pikser haben gewirkt und Mittwoch muss ich mich nochmal vorstellen.

Vielleicht haben wir bald mehr Lust aufs bloggen…

Also dann bis bald

Nelly

DSCI1572

 

 

 

Zwischenmenschliches: Auf das Einfachste kommen manche nie…

Ehrliche, herzliche Zuwendung von einem geliebten Menschen kann so manche Schmerztablette ersetzen.

 

Liebevolle Streicheleinheiten setzen gleich mehrfach Glückshormone frei und sind die einzige Schmerztherapie ohne unerwünschte Nebenwirkung.

 

Jemanden in den Arm nehmen tut fast immer beiden gut…

Jemanden auf den Arm nehmen ist nur selten für beide gut.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schmerzen können leicht, stark oder fast unerträglich sein.

Die Ursachen dafür sind so vielseitig wie das Leben selbst.

 

Ist nur der Körper oder auch die Seele betroffen oder gar beides? Wenn ja, was kam zuerst aus dem Gleichgewicht?

Von Ärzten werden Pillen, Salben, Spritzen, Krankengymnastik u.a. verordnet.

Nahestehende könnten ganz einfach und sehr wirkungsvoll helfen:

Den Betroffenen einfach in den Arm nehmen, trösten, streicheln

 

 

 

 

 

 

 

Ich hab ihm heute wieder mal Bescheid gebellt

Der große belgische Schäferhund Aron ist ganz und gar nicht mein Fall. Wir wohnen nur wenige Eingänge von einander getrennt und kennen uns schon eeewig. Vor knapp 7 Jahren sind wir uns zum 1. mal begegnet, da waren wir beide noch klein…na gut klein bin ich immer noch und Aron war als Welpe schon größer, als ich je geworden bin.  So einen richtigen Draht habe ich nicht zu ihm, der ist mir einfach zu riesig. Anfangs war ich oft ängstlich, aber das hat sich geändert, mein Freund wird er trotzdem nicht werden.

Heute vormittag sind wir uns wieder mal direkt begegnet und na ja erst haben wir uns ignoriert…da waren unsere Zweibeiner schon erstaunt, dass wir uns diesmal keines Blickes würdigten. Aber die Menschen kamen ins Plaudern und so hat sich Aron vorsichtig angenähert…wie gesagt, ängstlich bin ich nicht mehr, aber beschnüffeln darf er mich nur ganz kurz und dann hat der „Leine zu ziehen“. Seine recht zärtlichen Annäherungsversuche…so würden es eventuell die Zweibeiner bezeichnen, wollte ich trotzdem nicht. Also hab ich ihm Bescheid gebellt…kurz und knackig mit einer Vorwärtsbewegung (na ja bestimmt mit zu hoher Stimme, wie es eben bei kleinen, dünnen Weibchen so üblich ist) aber es hat gewirkt. Aron sprang zurück und duckte sich ein wenig weg. Dreimal hat er versucht mich zu umgarnen…ich mag den einfach nicht sonderlich, jedenfalls nicht, wenn er mir zu nah ans Fell rücken will.

Für Außenstehende, die vorbei kamen ist es interessant, dass hier wiedermal die Kleine das Sagen hat oder liegt es daran, dass ich das Weib bin. (Übrigens gekläfft habe ich nicht, nur ein kurzes Anbellen genügte) Mir alles egal, Hauptsache es läuft zwischen uns nach meinen Regeln….also begegnen und höchstens kurz beschnüffeln und dann ist es gut.

Also liebe Leser nur kein Kopfschütteln und keine Kommentare wir sollten uns aus dem Weg gehen. Wir kennen uns nun schon sehr lange und wirklich gut, Aron ist eine Seele von Hund und spielt wohl lieber mit kleineren, als mit gleichgroßen. Im Grunde seines Herzens ist er bestimmt selbst ein kleiner Feigling. Außerdem haben unsere Menschen immer ein Auge auf uns…und mal ganz unter uns gebellt, bissel stolz bin ich schon auf mich…dem hab ich meine Meinung gebellt.

Ansonsten gehen wir großen Hunden gern mal direkt aus dem Weg, aber da verhalte ich mich beim 1. Blickkontakt auch schon ganz anders.

Jetzt schwebt mir plötzlich noch ein anderer Gedanke durch mein kleines Hundehirn. Ist Aron eventuell gar nicht feige, sondern besonders intelligent und versteht sofort meine Körper- und Lautsprache? Andere kleine und mittlere Hunde wollen meine hündische Ausdrucksform manchmal nicht verstehen oder nicht akzeptieren…Schäferhunde sollen ja besonders intelligent sein…ach ich lass es lieber mit der vielen Denkerei…

Nelly